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"Technolino – Tier und Technik"

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Die Römerschule ist dabei!
Förderprogramm der Stiftung Ravensburger Verlag für 3. bis 6. Klassen in zwei Bundesländern.

39 allgemein bildende Schulen in Baden-Württemberg (28) und Mecklenburg-Vorpommern (11) erhalten im nächsten Schuljahr die Möglichkeit, ihren Schülern über den Regelunterricht hinaus Kunstprojekte anzubieten, um die künstlerischen Talente der Kinder zu entdecken und zu entfalten. Es hatten sich 120 Schulen in Baden-Württemberg beworben und eine davon ist die Römerschule. Die Jury der Kunst.Klasse der Stiftung Ravenburger Verlag hat sich entschieden u.a. für das Kunstvorhaben der Römerschule mit dem Thema „Technolino – Tier und Technik“ Fördermittel zuzuerkennen.

Innerhalb des Projektes werden Flugtiere und Flugmaschinen ebenso betrachtet und hergestellt wie Schwimmtiere und Wasserfahrzeuge und auch die Kriechtiere, Lauftiere und andere Fortbewegungsmittel werden unter die Lupe genommen.
Das Projekt beginnt im kommenden Schuljahr. Die Schüler der Römerschule können an diesem Angebot freiwillig teilnehmen.
Basierend auf den Inhalten des bereits vorhandenen Technolinoprojektes möchte die Römerschule mit der Kunst.Klasse ihren Schülern einen erweiterten und andersartigen Zugang zur Materie ermöglichen.  Technolino führt Kinder schon sehr früh an naturwissenschaftliches Arbeiten heran. Damit einhergehend wird bei den Kindern technisches Interesse und Verständnis geweckt. Über dieses Kunstprojekt „Technolino – Tier und Technik“ soll nun der Blickwinkel  auf Natur und Technik erweitert und vertieft werden. Die künstlerisch – ästhetischen Zugangsweisen fördern dabei die Kreativität und Fantasie der Kinder auf eine andere, zusätzliche Art und Weise. Mit der Kunstschule HOHENSTEIN hat die Römerschule einen Partner gefunden, der sich in Rottweil und Umgebung auch in der Kunsterziehung mit Kindern einen Namen gemacht hat.

Ziel des Kunstprojektes ist die Vermittlung von zeitgenössischen Tendenzen im Bereich Design, traditionelle und aktuelle künstlerische Techniken in den Bereichen Plastik, Grafik und Malerei, Installation und Neue Medien.
Viele verschiedene künstlerische Techniken und Vorgehensweisen werden von der Kunstschule HOHENSTEIN eingesetzt um das Thema Tier und Technik von allen Seiten zu beleuchten. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der phantasievollen individuellen künstlerischen Umsetzung.

Welche Ziele verfolgen wir bei der Umsetzung des Technolinoprojektes?

  • Naturphänomene selbst zu erleben und dabei zu staunen vor den Wunderwerken der Natur
  • damit naturwissenschaftliches und technisches Interesse zu wecken
  • Kinder dazu zu motivieren Fragen zu stellen, Dinge zu hinterfragen
  • Wissen wollen, WARUM etwas so ist wie es ist
  • Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein der Kinder stärken

Aber auch:

  • Schulung der Beobachtungsfähigkeit
  • Weiterentwicklung feinmotorischer Fähigkeiten
  • Vermittlung wissenschaftlicher Kenntnisse auf altersadäquatem Niveau
  • Bewusste Vertiefung des naturwissenschaftlichen Unterrichts an der Schule

Kooperation mit der Wirtschaft:

  • eine Verbindung herzustellen zwischen den Erkenntnissen und Erfahrungen in der Schule und der Welt draußen
  • sprich: Wozu brauche ich das schulische Wissen überhaupt?
    Was kann ich mit meinem schulischen Wissen im Leben anfangen?

Wie setzen wir das Projekt um?

  • Klassen 1+2:
    2 Schulwochen im Schuljahr wird je ein Thema „Luft“, „Wasser“, „Magnetismus“, „Licht und Schatten“ behandelt – jede Projektwoche beinhaltet, wenn möglich einen Industriebesuch
  • Klassen 3+4:
    Angedacht ist eine weitere Projektwoche in Klasse 3 zu einem zusätzlichen Themas bsp.“Strom“
  • In Klasse 4 schließt sich ein Besuch des Technoramas oder des Ökomobiles an

Unsere Erfahrungen:
Trotz anfänglicher Vorbehalte, sind die Rückmeldungen nun durchaus positiv:

  • Kinder erzählten jeden Tag von der Schule, sagen die Eltern
  • Schule macht viel mehr Spaß, weil wir alles selber ausprobieren dürfen, sagen die Kinder
  • Sie sagen aber auch, dass ihnen das Protokollieren keinen Spaß gemacht hat. Das sei ARBEIT!
  • Intensivere Auseinandersetzung mit den Themen, sagen die Kolleginnen